Dienstag, 5. Oktober 2004

Viel zu früh (...) mussten wir aufstehen und trafen uns zum gemeinsamen Frühstück. Heute waren Ann-Sophie und Sarah dran mit dem Abwasch.

Nach einer Pause kamen wir auf der schönen Terrasse zusammen. Wir zeichneten auf ein grosses Blatt das Zürcher Industriequartier und jeder bezeichnete das Haus, in dem er wohnt und zeichnete auch sein Zimmer auf ein Blatt Papier. Danach machten wir aus unserem Riesenplan ein Leiterlispiel. Es wurden Spielfiguren und Würfel verteilt und jeder musste die anderen an ihrem Platz besuchen. Gewonnen hat schlussendlich Ann-Sophie, sie hatte alle in der kürzesten Zeit besucht. (Anmerkung: Als Belohnung erhielt sie eine Schokolade ... das Papier liegt noch im Wohnzimmer...)

 

Danach bekamen die Konfirmanden eine neue Bibel geschenkt. Auf der beigefügten Landkarte suchten wir die Orte, wo Jesus gelebt hatte, heraus - also sozusagen seine Plätze. Danach lernten wir die Bibel etwas kennen, studierten das Inhaltsverzeichnis und was wo zu finden ist. Zwar wissen auf Nachfrage nicht alle auf Anhieb, wo die 10 Gebote zu finden sind (Du auch nicht? Du findest sie im 2. Buch Mose 20, Kapitel 1-17), aber wir finden dann doch, dass es schlussendlich wichtiger ist, diese zu kennen...

 

Danach gab ein ein leckeres, mehrgängiges Mittagessen ... Kartoffelstock mit Bratwurst und Erbsli mit Rüebli und Salat ... und auf besonderen Wunsch auch noch gebratene Zwiebeln mit Apfelstückchen (!!!). Wiederum erledigten Ann-Sophie und Sarah klaglos den Abwasch, während sich die anderen etwas zurückzogen. Wie immer eilten die Jungs sofort von dannen und gingen lesen...

 

Am Nachmittag machten wir bei strahlendstem Sonnenschein eine kleine Wanderung auf den Gotschalkenberg. Dort endlich angekommen *keuch* gab es als Belohnung einen feinen Coupe. Die Kellnerin war "überaus freundlich" mit uns. Das Restaurant war total überfüllt. Natürich fand Barbara wieder mal den Parkplatz nicht, weshalb die armen Männer fast den ganzen Heimweg zu Fuss zurücklegen mussten, während die Mädchen natürlich schon längst im schönen Lagerhaus dem süssen Nichtstun frönten.

In der darauf folgenden Freizeit gingen die Mädels mit Barbara auf Shopping Tour, während die Jungs natürlich wieder mal ... na was wohl??? genau ... lasen! Die Mädels liessen sich Zeit (man soll ja die Leseratten nicht stören) und auf der Ehrenrunde konnten sie sogar noch einer Kuhherde nach Hause helfen ...

Die (zumindest von Pfarrer Perels heiss ersehnten) Gschwellten gab's dann zum Znacht. Spontan beschlossen wir bei dem schönen Wetter auf der Terrasse zu essen, was allen sehr gut gefiel. Wie immer verzogen sich danach die Jungs in ihr Zimmer, um im immer gleichen Buch und erbaulichen Heftli zu lesen.

Am Abend schauten wir uns gemeinsam einen zu Herzen gehenden Film an. Er heisst Little Girl Blue und es wird Schwiizerdütsch gesprochen. Er handelt von Beziehungsproblemen von Erwachsenen und Jugendlichen. Ann-Sophie erkannte sogar eine ehemalige Schulkollegin als Schauspielerin wieder.

Der Film ging bis halb zehn, natürlich zogen sich anschliessend die Jungs gleich wieder zurück, um sich ihrer spannenden Lektüre zu widmen. Die Mädchen beschlossen abenteuerlustig draussen noch ein Feuerchen zu machen, um feine Marsh-Mellows zu braten. Der Wind sorgte für einige Aufregung ... war das jetzt ne Maus oder ein Ast... . Die Mädels hofften natürlich sehr, dass sie die Jungs mit ihrem Lachen nicht störten...

Dann sanken wir alle total müde aber zufrieden ins Bett.